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Mein Lieblingsobjekt: Helenes Wärmflasche, vorgestellt von Eva Determann

4. Februar 2026historie

Vielleicht geht es Ihnen ja wie mir. Ich hab die Funktion dieser schlichten, etwas ramponierten Metallflasche zuerst gar nicht erkannt. Ich hielt sie für eine Trinkflasche, eine Art altmodische Thermoskanne. Und hab ihr weiter keine Beachtung geschenkt.
Erst als ich für eine Ausstellung im Atelierhaus Roter Hahn in Gröpelingen über historische Wärmflaschen recherchierte, erinnerte ich mich an die kleine Metallstandflasche vom Fensterbrett in der Kaisen-Waschküche. Es war eindeutig eine Wärm- und keine Trinkflasche, und zwar eine, wie sie um 1900 verbreitet war. (Ab den 1920er-Jahren kamen die elastischen Gummiwärmflaschen auf den Markt, die natürlich viel kostengünstiger und bequemer in der Handhabung waren.) Berührend, dass diese altmodische und unpraktische Messingflasche, die mit Stoff umwickelt wurde, damit sie nicht die Haut verbrannte, die ganzen Jahrzehnte auf der Siedlerstelle überdauert hat. Offensichtlich hat sie hier gute Dienste geleistet: Beulen, Kratzer und Korrosionsspuren zeigen, dass sie oft in Gebrauch war und dabei bestimmt mehr als einmal auf den harten Fußboden fiel.
Auf der Siedlerstelle gab es keine Heizung, die Räume wurden durch Kohleöfen beheizt, die Schlafstuben blieben kalt. Besonders Helene Kaisen machten der Umzug aufs Land und die Zeitumstände ab 1933 (auch gesundheitlich) schwer zu schaffen. Naturheilkundliche Mittel sollten helfen. Die Wärmflasche als verlässlicher Lebensbegleiter zu frostigen Zeiten.
Auf einmal entsteht über die harte Oberfläche einer Metallflasche eine Nähe zu der Person, die sie benutzt hat. Das ist das Schöne und Faszinierende an den zahlreichen Gegenständen, die es besonders im Wohnhaus der Familie Kaisen zu entdecken gibt. Sie lassen Erinnerungen aufleben und verbinden die eigene Geschichte mit der Anderer. Dies gilt für Besucherinnen und Besucher genauso wie für Teammitglieder.

Eva Determann ist Mitglied des Kuratoriums und gestaltete u.a. das Kaisen-Wohnhaus als Teil der Dokumentationsstätte. Gerne zeigt sie Interessierten die historischen Gebäude der Siedlerstelle.

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